Treff am Turm
Bildungsprogramm der Ev. Kirchengemeinde Möhringen

Das Treff am Turm Programm möchte mit seinen Angeboten Raum für Begegnung und Gespräche innerhalb der Kirchengemeinde schaffen.

Neben Kursen und Einzelveranstaltungen aus den Bereichen Glaube, Kultur, Familie, Gesundheit und Bewegung steht jedes Jahr eine Schwerpunktreihe im Mittelpunkt des Programms. In dieser Veranstaltungsreihe werden aktuelle gesellschaftliche Themen vor dem Hintergrund des christlichen Glaubens diskutiert.

Das Programmheft erscheint zweimal pro Jahr (Juli und Dezember), wird an alle Gemeindeglieder verteilt und liegt im Gemeindebüro aus.


Programm Herbst 2021

Die noch bis auf Weiteres Corona-Situation zwingt uns leider, die vorgesehene Treff-am-Turm-Schwerpunktreihe „Leben nach Corona“ komplett abzusagen. Gerne möchten wir sie, sobald es die Umstände erlauben, nachholen. Wann dies sein wird und wann wir überhaupt die im Programm vorgesehenen Erwachsenenbildungsveranstaltungen wieder aufnehmen können, werden wir noch bekanntgeben.

Deckblatt Treff am Turm-Programm

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Freunde unseres Bildungsangebots Treff am Turm,

Corona hat unser Erwachsenenbildungsprogramm in letzter Zeit auf Sparflamme köcheln lassen. Ein paar wenige Veranstaltungen konnten wir in diesem Jahr digital anbieten; wir sind dankbar für die Teilnehmer und nicht zuletzt die Dozen ten, die sich auf dieses ungewohnte Format einließen. Die Schwerpunktreihe zum Thema Corona mussten wir auf den Herbst verschieben. Dieses Thema bleibt ja spannend und brennend. Deshalb bieten wir ausnahmsweise in diesem Jahr im Herbst eine Schwerpunktreihe an, mit einer Ausnahme eine Nachholung des für Frühjahr vorgesehenen Programms zu den Auswirkungen der Pandemie. Dies wird im Bereich Glauben und Leben den Löwenanteil des Herbstprogramms in Möhringen und Fasanenhof ausmachen.

Ich schreibe dies jetzt im Monat Juni, in dem ich optimistischerweise davon ausgehe, dass wir im Herbst wieder normale Verhältnisse haben werden. Wir leben ja von der Hoffnung; in diesem Sinn steht auch das Umschlagfoto über all unserem Tun.

Dieses Heft ist das letzte, das ich mitgestalte. Das Programm konnte ich noch in die Wege leiten, aber bei seiner Durchführung im Herbst werde ich nicht mehr zugegen sein, da ich zum 31. August in den Ruhestand trete. Achteinhalb Jahre war ich nun zuständig für die Erwachsenenbildung. Bildung ist mir ein Herzensanliegen, und nicht zuletzt deshalb habe ich mich seinerzeit auf diese Stelle beworben. Die Coronakrise und die Halbwahrheiten und Verschwörungstheorien, die beträchtliche Teile unserer Bevölkerung in Unruhe versetzten, haben mir die Bedeutung der Bildung wieder deutlich vor Augen gestellt. Und selbst wenn uns nicht Corona schüttelt – wir leben in einer Demokratie, in der nicht von oben aufoktroyiert werden kann, sondern am Ende Mehrheiten entscheiden. Bei allen wichtigen Gegenwartsthemen wie dem Klima wandel müssen wir die Menschen mitnehmen und Mehrheiten dafür gewinnen. Dass es möglich ist, bewusstseinsbildend zu wirken und hier auch Einstellungen in der Mehrheit der Bevölkerung zu ändern, zeigt das Beispiel des Rauchens. Hierin liegt nicht zuletzt eine wichtige Aufgabe auch kirchlicher Erwachsenenbildung. Ich hoffe daher, dass auch im Zeichen knapper werdender Finanzen und immer weiter reduzierter Pfarrstellen sich die Kirche und auch diese Kirchengemeinde nicht völlig aus dieser Aufgabe verabschiedet. Vieles, was hier angeboten wird, bietet auch ganz praktische Lebenshilfe, schafft Gemeinschaft – und macht ganz einfach Spaß!

Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bedanken bei allen, die beim Treff am Turm mitgewirkt haben in der Zeit meiner Zuständigkeit, Frau Dr. Fuchs und vor ihr Frau Seefeld vom Hospitalhof für viele wertvolle Anregungen; den Mitgliedern des Beirats für ebenfalls viele Anregungen und alles Engagement bei der Durchführung der Veranstaltungen; Frau Romeike auf der Kirchenpflege, die für das gesamte Abrechnungswesen zuständig war; Frau Wolff-Timm für das fach»frauliche« Layout und nicht zuletzt auf dem Gemeindebüro vorher Frau Steinbrenner und nun Frau Schmid, bei der die Fäden in Sachen Erwachsenen bildung seit Jahren zusammenlaufen.

Ich freue mich, dass mit Hartmut Mildenberger aus Sonnenberg ein Kollege die Arbeit mit Herz und Verstand weiterführen wird. Er ist schon seit Jahren im Dekanat für Erwachsenenbildung zuständig. Sicher wird die Zusammenarbeit auf Distriktsebene zwischen Sonnenberg, Möhringen und Fasanenhof dann auch noch enger gestaltet werden.

So grüße ich Sie alle für heute mit der herzlichen Bitte: Bleiben Sie unserem Angebot auch weiterhin treu!

Ihr Pfarrer
Dr. Winfried Maier-Revoredo



Liebe Freundinnen und Freunde der Erwachsenenbildung,

mein Name ist Hartmut Mildenberger. Seit 2016 bin ich Pfarrer in der ev. Kirchengemeinde in Sonnenberg und arbeite da im GIA (Gesprächs- und Informations-Abend)-Team mit. Mit der Umsetzung des Pfarrplans 2024 verändern sich die pfarramtlichen Dienstaufträge im Distrikt Möhringen-Sonnenberg-Fasanenhof. Mit der Pensionierung von Pfarrer Winfried Maier-Revoredo zum Sommer 2021 erweitert sich mein Dienstauftrag um die Aufgabe der Erwachsenenbildung in der evangelischen Kirchengemeinde Möhringen und Fasanenhof. Im Bezirksamt leite ich den Leitungskreis der Erwachsenenbildung im Dekanat Degerloch zusammen mit Dr. Margarete Fuchs als Geschäftsführerin des Evang. Kreisbildungswerks Stuttgart, in dem wir Aktivitäten vernetzen und Ideen aus tauschen. Dabei ist zum Beispiel schon eine neue Website entstanden, über die Sie die Veranstaltungen vom Treff-am-Turm und von anderen Gemeinden übersichtlich und zeitgemäß finden können: www.kreisbildungswerk-stuttgart.de.

Der Bildungsauftrag der Kirche ist mir ein sehr wichtiges Anliegen. Jesus hat gesagt: »Machet zu Jüngern alle Völker«. Wörtlich könnte man auch übersetzen: »Machet zu Lernenden…«. Mit Schule und Berufsausbildung sind Menschen nicht fertig, sie – wir alle – bleiben das Leben lang Lernende. Dieses Lernen, Entdecken, Reflektieren will ich gerne auch für Erwachsene anregen und begleiten. Ich freue mich da auf Ihre Neugier, Ihre Anregungen und den Gedankenaustausch. Das Konzept vom Treff am Turm ist erfreulich vielseitig. Neben theologischen Themen sind auch lebensweltliche angeboten, die Geist, Leib und Seele guttun und anregen. Auch der gesellschaftliche Diskurs kommt nicht zu kurz. Dies will ich versuchen, so gut wie möglich weiter zu führen und mit eigenen Ideen weiter zu entwickeln. Der Hospitalhof in der Innenstadt bietet sehr Gutes, er kann aber den Diskurs in der Gemeinde und für die Menschen vor Ort nicht ersetzen. Deshalb bin ich gerne bereit, mich mit dem Treff-am-Turm-Team dafür einzusetzen. Herzlich lade ich Sie ein, im Team mit zu planen und mitzumachen.

Ihr Hartmut Mildenberger

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